Güll (Friedr. Wilh.), beliebter Jugenddichter, geb. 1. April 1812 zu Ansbach, wurde auf dem Lehrerseminar zu Altdorf gebildet, war dann nacheinander Hilfslehrer in Flachslanden, Mädchenlehrer an der königl. Theresienanstalt zu Ansbach, später an der prot. Schule zu München, woneben er 25 Jahre lang ein Privatinstitut für Mädchen hielt. Er starb 24. Dez. 1879 in München. G. gab heraus: Kinderheimat in Liedern und Bildern (Erste Gabe, Stuttg. 1836, mit Bildern von Franz Grafen Pocci; 4. Aufl., Gütersloh 1866; Zweite Gabe, mit Bildern von H. Bürkner, Stuttg. 1859) „Weihnachtsbilderp (Berl. 1840), «Neue Bilder für Kinder von Tony Muttenthaler, mit Liedern von G.s (Münch. 1848), «Perlen aus dem Schatze deutscher Lyriko (Münch. 1851), und war Mitarbeiter an Lohmeyers Deutscher Jugend ».