Hahn (Ludw. Philipp), Dichter der Sturm- und Drangperiode des 18. Jahrh., geb. 22. März 1746 zu Trippstadt in der Pfalz, starb als Kammersekretär und Rechnungsrevisor zu Zweibrücken 1814. Er schrieb die Dramen: „Der Aufruhr zu Pisay (Ulm 1776), worin er die Vorgeschichte des Gerstenbergschen «Ugolino v mit dramatischem 1776), Robert von Hoheneckeno (Lpz. 1778) Wallrad und Evchen, oder die Parforcejagd », Singspiel (Zweibrücken 1782); auch veröffentlichte er Lyrische Gedichtes (Zweibrücken 1786). Vgl. Werner, Ludwig Philipp H. Ein Beitrag zur Geschichte der turm⸗ und Drangzeito (in 4Quellen und Forschungeno, Heft 22, Straßb. 1877). Nicht mit dem vorigen zu verwechseln ist Johann Friedrich H., geb. 1750 in Zweibrücken, gest. 1779, der als Freund von Voß, Miller, Hölty u. a. Mitglied des Göttinger Dichterbundes war.