FeedHamon (Jean Louis)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Hamon (Jean Louis), franz. Maler, geb. 5. Mai 1821 zu Plouha (Depart. Cötes-du-Nord), trat in die Kongregation dertchristl Lehrbrüder und bewies beim Zeichenunterricht im Noviziat Anlagen, die seinen Künstlerberuf entschieden. Er legte sein Ordenskleid ab und ging nach Paris, um sich hier unter P. Delaroche und Gleyre zum Maler zu bilden. Er kultivierte besonders das sog. oneu-pompejanischeo Genre. Allbekannt sind seine Bilder: comédie humaine (1852), ma sœur n'y est pas (1852), ce n'est pas moi (1855), la boutique à4 sous (1857), Lescamoteur (1859), Ia scur ainée (1861), Ia fermière und la jardinière, zwei Seitenstücke (1862), Laurore (1864), les muses à Pompéi Den en Diese dem häuslichen und öffentlichen Leen in Paris entnommenen Bilder sind durch zarte Auffassung und leichtes Kolorit ausgezeichnet. Seit 1865 lebte er meist auf Capri. Hier schuf er das eistreich 7U8 Bild le triste rivage (1873). Er Farb 29. Mai 1874 in St.⸗Raphaél (Depart. Var).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 764Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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