FeedHandgemal
Recht & StaatBrockhaus 1882

Handgemal hieß im altdeutschen Erbrecht das freie, mit einem wehrhaften Wohnsitz versehene Grundstück eines Vollfreien, welches als Haupt- und Stammgut des Geschlechts ungeteilt auf den ältesten von der Schwertseite vererbte. untof Maun gegen in der Militärsprache der Kampf Mann gegen Mann mit der blanken Waffe. Bis zur Benutzung des Schießpulvers hat Kriegszwecke die einzige Horm des Kampfes, hat dieselbe mit der Verbesserung der Feuerwaffen nach und nach an Bedeutung verloren, sodaß jetzt nur noch bei dem Kampf von Kavallerie gegen Kavallerie ein H. eintritt, während die überwältigende Feuerwirkung der Infanterie gegenwärtig ein solches für das Fußvolk zur seltenen Ausnahme gemacht hat.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 807Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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