FeedLinköpings-Län
ErdkundeBrockhaus 1882

Linköpings-Län, der nordöstl. Teil Südschwedens, im Norden durch die Waldeshöhen Kolmärden und Tylö-skog von Mittelschweden getrennt, östlich von der Ostsee, westlich vom Wettern begrenzt, und gen Süden allmählich in das Smäländische Hochland übergehend, fällt fast gänzlich mit der alten Provinz Ostergötland zusammen, ist 10977qkm groß, wovon 1071 auf Binnenseen kommen, und zählt (1883) 265 589 E. Die größten Seen sind Glan im Norden, Sommen im Süden und die zum Wassersystem des Götakanal (s. d.) gehörigen Boren, Roxen und Asplängen. Von den Flüssen sind der Motala-elf und Stang-än die bedeutendsten. L. gehört besonders in seiner ebenen Mitte zu den fruchtbarsten Provinzen Schwedens. Im Norden und Süden finden sich reiche mineralische Schätze.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 94Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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