Mackeldey (Ferd.), Jurist, geb. 5. Nov. 1784 zu Braunschweig, studierte zu Helmstedt, wo er sich 1807 als Privatdocent habilitierte. Im J. 1808 zum außerord. Professor der Rechtswissenschaft ernannt, kam er 1811 nach Marburg, wo er ord. Professor und Beisitzer des Spruchkollegiums wurde, 1818 als Professor des röm. Rechts nach Bonn, war 1821—28 Ordinarius des Spruchkollegiums und wurde 1824 Geh. Justizrat. Er starb 20. Okt. 1834 zu Bonn. Seine Hauptschriften sind: «Theorie der Erbfolgeordnung nach Napoleons Gesetzbuche (Marb. 1811) und Lehrbuch der Institutionen des heutigen röm. Rechtso (Gieß. 1814), das in der zweiten Ausgabe den Titel Lehrbuch des heutigen röm. Rechtso (Gieß. 1818; 12. Aufl. von Roßhirt, 1842, 14. verm. Aufl. von Fritz, Wien 1862) erhielt.