FeedMaltitz (Gotthilf Aug., Freiherr von)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Maltitz (Gotthilf Aug., Freiherr von), deutscher Dichter, geb. zu Königsberg in Preußen 9. Juli 1794, widmete sich zu Tharand dem Forstfache, mußte aber später, weil er eine Satire auf seine Vorgesetzten veröffentlichte, den Forstdienst aufgeben. Er wählte dann Berlin zum Aufenthalt, sprach aber in seinem dramatischen Versuch „Der alte Studente seine Teilnahme für Polen so lebhaft aus, daß er Berlin verlassen mußte, worauf er sich 1828 nach Hamburg begab. Seit 1831 lebte er in Dresden, wo er 7. Juni 1837 starb. Seine (Sonnenblicke, Gesänge religiösen Inhaltso erschienen in 6. Auflage (Zitt. 1834). Ferner schrieb er Gelasius, der graue Wanderer im 19. Jahrh.» (Lpz. 1826), Jahressprüche der ernsten und heitern körnery (4 Hefte, Hamb. 1831—34), polit. Satiren, Balladen und Romanzeno (Lpz. 1832) und mehrere dramatische Arbeiten.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 391Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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