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NaturlehreBrockhaus 1882

Malton, Stadt in der engl. Grafschaft Vork, North Riding, links am hier schiffbar werdenden Derwent, hat Ruinen eines Klosters aus dem 12. Jahrh. und zählt (1881) 8750 E. In der Nähe sind Kalksteinbrüche. M. war das Camulodunum der Römer und eine wichtige Militärstation derselben. sich aus der Stärke durch Einwirkung der im Malz enthaltenen Diastase (s. d.) neben Dextrin bildet. Sie erscheint in weißer harter, aus nadelförmigen Krystallen bestehender Masse, deren Lösung die Polarisationsebene nach rechts, aber viel stärker als Rohrzucker und Traubenzucker, ablenkt. Die M. reduziert auch die alkalische Kupferlösung, aber minder stark als Traubenzucker. Beim Kochen mit verdünnten Säuren geht die M. in Traubenzucker über. Sie ist in der Würze der Brauereien und der süßen Maische der Branntweinbrennereien enthalten. Wegen ihrer ähnlichen Eigenschaften ist M. vielfach mit Traubenzucker (Dextrose) verwechselt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 392Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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