Schaper (Hugo Wilh. Friedr.), ausgezeichneter Bildhauer, geb. 31. Juli 1841 zu Alsleben im Re-Eteinmen in Merseburg, ging in Halle bei einem teinmetz in die Lehre, besuchte die Kunstakademie 0 Berlin und kam dann in das Atelier Albert olffs. Er trat zuerst 1866 mit der Gruppe Bacchus, die verlafpene Ariadne tröstend (Privatbesitz in Halle), auf; 1867 erhielt sein Modell zum Uhland-Denkmal in Tübingen den ersten Preis, wurde aber nicht ausgeführt. Hierauf folgte das Denkmal der Gefallenen von 1866 für Halle, das Bismarck-Denkmal in Köln (1. April 1879 enthüllt), der altdeutsche Landsknecht auf dem Sieesbrunnen zu Halle, das Lessing-Denkmal zu amburg, endlich das Goethe-Denkmal im Tier-Deunm zu Berlin (2. Juni 1880 enthüllt), das enkmal des Mathematikers J. K. Fr. Gauß in Braunschweig (1880), das Denkmal Moltkes zu Köln (26. Okt. 1881 enthüllt), das Denkmal von Göbens in Koblenz (1884) und 1885 drei kolossale Marmorfiguren (leine Victorie nebst zwei Allegorien, Begeisterung und Treue) in der Herrscherhalle des Zeughauses zu Berlin.