Schmidt (Eberh. Karl Klamer), deutscher Dichter, geb. in Halberstadt 29. Dez. 1746, lebte als Kriegssekretär und Domkommissar in seiner Vaterstadt und starb daselbst 8. Jan. 1824. Bekannt wurde er hauptsächlich durch seine innige Freundschaft mit Gleim. Seine Dichtungen, meist zur lyrischen Gattung gehörend, außerdem Fabeln und Idyllen, drücken die Milde, Friedlichkeit und sittliche Reinheit seines Charakters aus, haben aber keinen höhern poetischen Wert. S.s „Leben und auserlesene Werker (3 Bde., Stuttg. 1826—28) gab sein Sohn in Gemeinschaft mit Lautsch heraus.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 428Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei