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Recht & StaatBrockhaus 1882

Serbile (d. i. knechtisch Gesinnte, vom lat. servus) nennt man diejenigen, welche aus Furcht oder Eigennutz gegen Höhergestellte und Mächtige einen solchen Diensteifer beweisen, wie es sich mit der Würde des freien Mannes nicht verträgt. Ins polit. Leben wurde der Ausdruck erst 1814 in Spanien eingeführt, wo man im Gegensatz zu den Konstitutionellen diejenigen, welche die unwürdige Politik Ferdinands VII. unterstützten, S. nannte.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 730Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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