Spiegelmetall (frz. métal à miroirs, engl. Sspecular méetal) nennt man in sehr verschiedenem Verhältnis zusammengesetzte Legierungen „meist von Kupfer und Zinn, Kupfer und Zink, Kupfer, Zinn und Zink, auch mit Zusatz von Nickel, welche sich durch weiße Farbe, Härte und höchste Politurfähigkeit auszeichnen und zu Spiegeln, meist für optische Zwecke, dienen. Ein geringer Zusatz von Arsen macht die Kupfer⸗‚ Zinn- und Zinklegierungen sehr fest und dicht und gibt ihnen ein hohes Reflexionsvermögen. Das chinesische S. besteht aus 80 Teilen Kupfer, 9 Teilen Blei und 8 Teilen Antimon. Ein S. von besonderer Weiße erhält man durch Zusammenschmelzen von gleichen Gewichtsteilen Stahl und Platin.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 76Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei