Stein (Christian Gottfr. Dan.), verdienter Geograph, geb. 14. Okt. 1771 zu Leipzig, besuchte die Thomasschule und 1788 —90 die Hochschule seiner Vaterstadt, wo er sich der Geographie, Topographie und Statistik widmete. Im J. 1795 wurde er an das Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin berufen. Seine Hauptwerke sind: Handbuch der Geographie und Statistik) (3 Bde., Lpz. 1809; neu beardeitei von Wappäus, Willkomm, Brachelli u. a., 7. Aufl., 4 Bde., Lpz. 1853 —71), Geographie für Schule und Hauso (27. Aufl., von Wagner und Delitsch, Lpz. 1877), die nach Naturgrenzen dargestellte (Geographie für Real⸗ und Bürgerschulen» (1811, 2. Aufl. 1818), 4Geogr.⸗statist. Zeitungs⸗, Post- und Comptoirlexikono (2 Bde., Lpz. 1811; 2. Aufl., 8 Tle. in 4 Bdn., Lpz. 1818—21, nebst zwei Nachträgenv, Lpz. 1822—24), Küber den preuß. Staat nach seinem Länder⸗ und Volksbestandey (Berl. 1818), Handbuch der Geographie und Statistik des preuß. Staats » (Berl. 1819), «Reisen nach den vorzüglichsten Hauptstädten von Mitteleuropa (7 Bde., Lpz. 1827—29). Auch sein Neuer Atlas der ganzen Erde » (Lpz. 1814; neu bearbeitet von Ziegler, Lange u. a., 32. Aufl., 28 Blatt, 1868) fand Anerkennung. S. starb zu Berlin 14. Juni 1830.