FeedTzendalen
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Tzendalen, ein Indianerstamm in den centralen Teilen des mexikan. Staates Chiapas und in dem angrenzenden Teil Guatemalas, an den Quellen der Flüsse Tabasco und Uzumazinta. Die T. gehören ihrer Sprache nach dem Mayastamme an. (S. Mayas.) Vgl. Stoll, «Zur Ethnographie der Republik Guatemalas (Zür. 18849. ö mhantin (Johs.), ein griech. Grammatiker, aus Konstantinopel, der im 12. Jahrh. n. Chr. lebte und auch Gedichte verfaßte, die freilich geschmacklos und in der Form barbarisch sind. Dazu gehören die Iliacas oder Autehomeriea, Homeriea et Posthomericas in 1665 Hexametern, herausgegeben von Jacobs (Lpz. 1795), J. Belker (Berl. 1816) und Lehrs mit Hesiod, Apollonios u. s. w. (Par. 1840), und ein sehr umfängliches Gedicht mytholog.⸗histor. Inhalts, in den 00. politischen Jamben der Mittelgriechen verfaßt, unter dem herausgegeben von Kießling (Lpz. 1826). Außerdem besitzt man von ihm Scholien zu Homer (von Hermann bei der Ausgabe des “Draco Stratonicensiso, Lpz. 1812, bekannt gemacht), zu Hesiod, zu Aristophanes und andern Dichtern. Am wichtigsten ist sein Kommentar zu Lykophrons „Alexrandrav, an dessen Ausarbeitung auch sein Bruder, Isaak T., teilhatte. (S. Lykophron.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 939Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 3

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Literatur & Sprache 6