FeedZugarbert
TechnikBrockhaus 1882

Zugarbert o s. Wanderameisen. ugarbeit oder gezogene Arbeit, das Weben gemusterter Stoffe mittels des Harnisches oder des Jacquardwebstuhls, sowie die auf diese Art verfertigten Gewebe. (S. unter Weberei.) Iuadhuam s. Fallbrücke. ugdynamometer, s. unter Dynamometer. Zücge sind Vertiefungen in den Seelenwänden des Rohrs (Laufs) einer Feuerwasfe, welche sich unter mäßigem Winkel um die Seelenachse herumwinden. Vermöge der Z. wird das Geschoß, welches mittels auf seiner Oberfläche angebrachter oder erst im Rohre sich bildender entsprechender Erhahenheiten in jene Vertiefungen eingreift, bei seiner Bewegung im Rohre gezwungen, sich der Drehung der Z. anzuschließen. Die dem Geschoß durch die Z. verliehene Drehbewegung oder Rotation, welche dasselbe auch außerhalb des Rohrs beibehält, sichert dem Geschoß eine regelmäßige Lage während seiner Flugbahn. Es ist dies besonders bei den in neuerer Zeit allgemein gewordenen Langgeschossen wichtig, welche, ohne jene im Rohre verliehene Drehung um ihre mit der Seelenachse des letztern zusammenfallende Längenachse, eine für die Regelmäßigkeit ihrer Bewegung und für die Uberwindung des Luftwiderstandes höchst ungünstige Drehung um ihre Querachse in der Luft annehmen würden. Schon vor Anwendung der Langgeschosse hatte man bei einzelnen Handfeuerwaffen Z., mittels deren man auf die einfachste Weise den Spielraum des Geschosses im Rohre zu beseitigen strebte. Die ersten Z. dieser Art hatten sogar keine Windung, sondern liefen geradlinig und sollten lediglich zum Entweichen der beim gewaltsamen Eintreiben des Geschosses verdichteten Luft dienen. Auch bei den heutigen Feuerwaffen tragen die Z. zur Beseitigung des Spielraums oder wenigstens zur Verminderung seiner nachteiligen Folgen bei. Feuerwaffen mit 3., eoaker genannt, gewinnen über die glatten große Überlegenheit an Schußweite, Trefffähigkeit, Rasanz der Bahn und Wirkung des Geschosses. Die Zahl der Z. ist bei Gewehren vier bis sechs: bei Geschützen wächst sie mit dem Kaliber; je nach diesem haben sie 6, 8, 12, 18, 24, 30 und mehr Z. Die zit chen den Z. stehen bleibenden Erhabenheiten heißen Felder oder Balken. Das Querprofil eines

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 955Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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