Koffer (vom grch. Kvos), ein mit gewölbtem Deckel und Schloß versehener, an den Ecken oft mit Eisenblech beschlagener Kasten von Holz oder Leder zum Gebrauch auf Reisen (Reisekoffer). In der Befestigungskunst bezeichnet man mit Koffer einen durch Erdanschüttung nach einer oder beiden Seiten gesicherten Gang, der quer über den trockenen Graben eines Festungswerks oder durch das Glacis nach einem Außenwerk führt; die Erdanschüttung kann auch zur Verteidigung eingerichtet sein. Gegenwärtig wird der K. wenig mehr angewandt. Oft wird K. auch gleichbedeutend mit Kaponniere (s. d.) gebraucht. Achechts der Pleckonnalhe werden die Arten eines Geschlechts der Plectognathen (s. d.) genannt, deren kurzer gedrungener Körper mit einem dichten, aus sechsseitigen Knochenschildern zusammengesetzten Panzerkleide versehen ist. Diese sehr gemeinen tropischen Fische leben langsam Err Hüen in mehrern Arten (22) in der Nähe der Küsten. Die bekannteste Art ist der vierhörnige K. (Ostracion quadricornis L.; Tafel Fische II, Fig. 14.