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Bildende KunstBrockhaus 1882

Lanfranco (Giovanni, Cavaliere di Stefano), Maler der bolognesischen Schule, geb. 1581 zu Parma, besuchte die Schule der Carracci; doch läßt sich auch ein eifriges Studium Correggios in seinen Arbeiten wahrnehmen. Nachdem er in Rom und Neapel ganze Kirchen ausgemalt und von Urban VIII. die Ritterwürde erhalten, starb er zu Rom 29. Nov. 1647. Seine besten Werke sind die Kuppelgemälde zu Sant'⸗Andrea della Valle in Rom (1623), bei denen er die Farben mit Schwämmen aufgetragen haben soll, und die 1631 gemalte Kuppel in der Jesuitenkirche zu Neapel. Berühmt ist seine Feindseligkeit gegen Domenichino.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 797Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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