Langarmaffen, s. Gibbons. Laugau, Eisenbergwerk bei Mürzzuschlag (s. d.). Langbein (Aug. Friedr. Ernst), Dichter, geb. 6. Sept. 1757 zu Radeberg bei Dresden, besuchte seit 1772 die Fürstenschule zu Meißen, studierte seit 1777 die Rechte zu Leipzig, wurde 1781 Aktuar im Justizamt Hain, 1785 zu Dresden Sachwalter, 1786 Kanzlist am Geheimen Archiv daselbst, lebte seit 1800 als Schriftsteller in Berlin, wurde daselbst 1820 Censor und starb hier 2. Jan. 1835. In seinen Gedichten, deren mehrere in den Mund des Volks übergingen, hat er besonders die kleine poetische Erzählung mit Glück kultiviert. Er schrieb: «Gedichte (Lpz. 1788; 16. Aufl. 1868) und Neuere Gedichtey (2 Bde., Tüb. 1812 u. 1823), «Schwänkey (2 Bde., Dresd. 1792; 3. Aufl., Berl. 1816), Feierabendey (3 Bde., Lpz. 1793—94). Hieran schließen sich: «Talismane gegen die Langeweile » (3 Bde., Berl. 1801—2), «Magister Zimpels Brautfahrt und andere scherzhafte Erzählungen» (Berl. 1820) u. s. w. Tittmann veranstaltete eine neue Ausgabe seiner «Humoristischen Gedichtes („Bibliothek humoristischer Dichtungen ö, Bd. 11, Halle 1872). Eine von L. selbst besorgte Originalausgabe seiner Sämtlichen Schriften» erschien in Stuttgart (31 Bde., 1835—37). Später ward noch eine Ausgabe von L.s «Sämtlichen Gedichten v (4 Bde., Stuttg. 1854) veröffentlicht. Laugbirne (grüne), s. unter Birne.