Langer (Karl Herm. Theod.), Kupferstecher, geb. 17. Dez. 1819 in Leipzig, Sohn des Stechers Gottfried L., besuchte die dortige Kunstakademie, setzte dann seine Studien in Dresden fort, wo er seit 1839 bei Steinla im Atelier arbeitete. Im 1844 trat er in Thäters Atelier über und lieferke nun die Reliefs des Beethoven-Monuments nach Hähnel, anderes nach Schwind und Rauch. Seit 1817 trat er selbständig auf und entfaltete nun eine rege Thätigkeit. Von seinen Werken sind hervorzuheben: die Deckengemälde der Stanze des Heliodor nach Rafael, Jakob und Rahel nach dem Original Giorgiones in Dresden, Verschiedenes nach Schnorrs Nibelungenfriesen, der Sommer und der Herbst nach Wislicenus, 10 Blätter nach den. Fresken der Libreria in Siena, die heil. Familie des Mantegna, heil. Elisabeth nach Cornelius die Verleumdung nach Kurzbauer, sowie vier Hefte nach eigenen Skizzen. Landschaftliche Motive wurden erst in neuerer Zeit Gegenstand seiner Reproduktion. Im J. 1865 wurde L. Ehrenmitglied der dresdener Akademie.