Ahlwardt (Christian Wilh), vielseitiger Philolog, geb. 23. Nov. 1760 zu Greifswald, erst Rektor der Stadtschule zu Demmin, dann zu Anklam, später auf Empfehlung seines Freundes Voß Rektor am Gymnasium in Oldenburg, übernahm ——— das Rektorat in Greifswald, vertauschte dasselbe aber 1818 mit der Professur der alten Litteratur an der Universität daselbst, die er bis an hatigt Tod 12. April 1830 bekleidete.2 Seine Thätigkeit als Philolog und Kritiker erstreckte sich vorzugsweise auf die griech. Dichter. Außer einer Ausgabe Pindars (Opz. 1820) sind die Beiträge Zur Erklärung der Idyllen des Theokrito Rost. 1792) und die „Bemerküngen über einige Stellen griech. Dichter» ( Hefte, Oldenb. 1798— 1807) zu nennen. Von seinen Übersetzungen hataußer Übertragungen einzelner Stücke von Shakspeare, Ariost, Camoens besonders hervorzuheben die des Kallimachus (Berl. 1794) und die der Attisy des Catull (Oldenb. 1808), vor allem aber die des ö Ossian aus dem 1.7% K nach dem Silbenmaße (3 Bde., Lpz. 1811; 2. Ausg., Lpz. 1839). ö