Anfeuerung nennt man in der m Helrip t die erstmalige Erhitzung eines dauernd in Betrieb bleibenden Apparates, in welchem während seiner anzen Benutzung Glü hitze zu 4— — ist. Hiergehören den verschiedensten Zwecken dienende En so die Retortenöfen der Gasanstalten, die Sawuee der Sodafabriken, die verschiedensten chmelzöfen. Die A. hat mit großer Vorsicht und allmählich zu erfolgen, um das Mauerwerk, dessen Mörtel aus feuerfestem Thon . —— gleich101— auszutrocknen und um jeder ungleichmäßien Ausdehnung desselben, die Risse und Sprünge hervorrufen würde, vorzubeugen. Nach und nach wird die Hitze weiter gesteigert, bis endlich die für die Einleitung des eigentlichen Betriebes erforderliche Temperatur erreicht ist. Je nach Umständen ist oft eine Woche oder noch längere Zeit auf die A. zu verwenden. Diese lohnt sich aber wieder dadurch, daß der Letun bei einer regelrechten A. lange benutzbar bleibt und gute Arbeit liefert, Rise rend bei einer überstürzten A. Sprünge und Risse entstehen, die einem regelmäßigen Luftzuge durch die Feuerung entgegenwirken und bewirken, daß die Gase auf verkehrtem Wege entweichen, wodurch die Dauer des ganzen Apparates gefährdet wird.