Armstrongs Mischung nennt man ein explosives Gemisch von chlorsaurem Kali mit amorphem Phosphor, welches schon bei der leisesten Reibung detoniert. Die Mischung wird mit einer Hülle von Gummilack versehen und in eine in Holz befindliche Höhlung gebracht. Senkt man die Spitze einer Nadel in das Gemenge, so läßt sich durch einen schwachen Hammerschlag auf den Kopf der Zündnadel das Gemisch entzünden, welches sich vorzugsin. zu Bombenraketen eignet, deren Entzündung durch Stoß oder durch Reibung bewirkt werden soll.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 933Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei