FeedBellermann H. Friedr.)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Bellermann H. Friedr.), Philolog, Bruder des letztern, geb. 8. März 1795 zu Erfurt eologie, zu Berlin und Jena Philologie und 4 ologie, und wirkte seit 1819 erst als Hilfslehrer, dann als ordentlicher Lehrer und Professor am Gymnasium um Grauen Kloster zu Berlin, welcher Anstalt er seit 1847 als Direktor vorstand. Michaelis 1867 trat er in den Ruhestand und starb 5. Febr. 1874 zu Berlin. Unter seinen Schriften sind hervorzuheben: „Die Hymnen des Dionysius und Mesomedesaem 1840), „Anonymi scriptio de musica et achii senioris introductio artis musicae (Berl. 1841), zum erstenmal nach Handschriften herausgeg. und erläutert, Die Tonleitern und Musiknoten der Griechen (Berl. 1847), „Griech. Schulgrammatik-Berl. 1852; 3. Aufl., Lpz. 1872), eine Ausgabe von ophokles“ König dipusv (Berl. 1857).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 742Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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