FeedCellarius (Christoph)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Cellarius (Christoph), Gelehrter und Schulmann des 17. e seber geb. 22. Nov. 1638 zu Schmalkalden, besuchte sieben Jahre hindurch die Universitäten Jena und Gießen und war zuerst seit 1667 an der Schule 5 Weißenfels angestellt. Dann wurde er 1673 Rektor zu Weimar, 1676 zu Zeitz, 1688 zu kät und 06 endlich 1693 Professor der Beredsamkeit und Geschichte zu Halle, wo er 4. Juni 1707 starb. C. hat durch seine erfolgreiche Wirksamkeit an verschiedenen sächs. Schulen, durch seine akademische Thätigkeit, besonders aber durch seine Handausgaben der bekanntesten lut. Klassiker, sowie durch eine große Anzahl en Au übungsbücher sich große Verdienste erworben. Auch war er der erste, der das Studium der dhte. Von nachdrücklich empfahl und zu beleben suchte. Von seinen Schriften sind die Notitia orbis antiquin (2 Bde., Lpz. 1701—6; neu herausg. von Schwarz, 2 Bde., Lpz. 1773) und „Orthographia latinas (neue Ausg. von Harleß, 2 Bde., Altenb. 1768) hervorzuheben. Seine Dissertationesd gab Walch heraus (Lpz. 1712). Vgl. Jat. Burckhard, De Cellarii orbitus (Halle 1707).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 103Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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