Censorinns, ein röm. Grammatiker, verfaßte, außer andern verlorenen grammatischen Schriften, um 238 n. Chr. eine Abhandlung De die nataliv, deren Stoff größtenteils, wenn auch in der Haupt-Dere nur mittelbar aus ältern Schriften, insbesondere Varros Werken herstammt. Die Schrift ist für die Kenntnis der Chronologie der Alten und der Fragen ihres Kalenders von Wert und bietet auch viele andere rate D. Notizen. Die erste kritische Ausgabe besorgte O. Jahn (Berl. 1843), eine kleinere Hultsch (Lpz. 1867). ö 5 0. 5. deho zur Würde, zum Amt eines Censors (s. d.) gehörig. [zinspflichtig. Censual lat 2 zur Steuer gehörig, steuerbar,
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 111Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei