FeedDaubigny (Charles Frangois)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Daubigny (Charles Frangois), franz. Landu Feinhe Jahre bewies der Künstler, daß er auch in der Ausführung fähig sei. Der Teich von Giiend (von Napolegn III. angekauft) und wei andere Landschaftsbilder verschafften ihm die dedaille erster Klasse. Durch die (Schleuse von Optevozo, 1855 (im Museum des Luxembourg), und die elder im Frühlingo, 1859, steigerte sich sein Talent und sein Ruf aufs höchste. Seitdem zählte er zu den vorzüglichsten franz. Landschaftsmalern naturalistischer Richtung. Die Bilder seiner spätern Zeit sind nicht frei von skizzenhafter und flüchtiger Bravourmalerei. D. radiert auch in einer breiten, etwas derben, aber geistreichen Manier. Man hat von ihm einige große Blätter nach Ruisdael und eine Folge von 15 Originalradierungen unter dem Titel Voyage en bateaud (Par. 1862). Vgl. K. Daubigny, «Charles D. et son ouvren (Par. 1875); Henriet, «Charles D. et son œuvre gravey (Par. 1875); Jul. Meyer, Geschichte der modernen franz. Malereiv (Lpz. 1867). D. starb zu Paris 19. Febr. 1878.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 903Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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