Eckert (Heinr. Ambros), Schlachtenmaler, geb. 1807 in Würzburg, wo er bei einem einheimischen Künstler die frühesten Studien machte, ging dann 1825 an die münchener Akademie und 1831 nach Frankreich. Auf dieser Reise beschäftigte er sich mit Entwürfen von Jagdscenen und Marinen, wozu ihn besonders die Häfen der Normandie Vorbilder darboten. Nach Deutschland zurückgekehrt, zog ihn jedoch das Genre der Schlachtenmalerei und militärische Gegenstände überhaupt an, wozu er 1834 in München mit seinem Werke Die deutschen Bundestruppeno den Anfang machte, welches er in Lithographie herausgab. Seine Gemälde zeichnen sich durch lebendige Auffassung aus; dem Sujet nach sind es meist Gefechtsscenen moderner Heere. Einer Einladung nach Petersburg folgend, fand er 1836 am russ. Hofe vielen Beifall, kehrte aber wieder nach München zurück, wo er 1840 starb.