Eckersberg (Christopher Wilh.), dän. Historienmaler, geb. 2. Jan. 1783 zu Varnäs in der Nähe von Apenrade, widmete sich seit 1803 der Kunst auf der Akademie zu Kopenhagen. Akademische Preise von 1805 und 1809 setzten ihn in den Stand, in Italien und Frankreich die alten Meister zu studieren. Das erste bedeutende Zeugnis seines Talentes legte er 1817 in einer Komposition ab, welche Moses darstellt, wie er dem Roten Meere nach seinem Durchgange sich zu schließen befiehlt. Stil, Färbung und Komposition des Bildes ist gleich rühmenswert. Bei seiner Aufnahme in die Akademie von Kopenhagen (1817), an der er seitdem als Professor wirkte, widmete er derselben ein Gemälde, welches Baldurs Tod nach der Edda schildert und ebenfalls großartig und ausdrucksvoll in der Komposition ist. Ein anderes größeres und wirkungsreiches Bild hat eine Scene aus Ohlenschlägers Axel und Waldburge zum Gegenstande. Auch als Porträtmaler arbeitete E. mit vielem Glück, wie ein Gemälde, das die königl. Familie (1821) darstellt, sowie seine Bildnisse von Thorwaldsen, Ohlenschläger u. a. beweisen, welche die Akademie aufbewahrt. Nicht minder zeichnete er sich als Seemaler aus, und seine Reede von Helsingör, die 1826 auf die Ausstellung kam, erregte allgemeine Bewunderung. Er starb . Kopenhagen 22. Juli 1853. E. hat sich stets auf en verschiedenen Darstellungsgebieten, zu denen noch das der biblischen Malerei hinzukommt, zubem die pi mit demselben Eifer bewegt. Doch bleien die historischen seine wichtigsten Gemälde. Unter diesen sind noch besonders zu nennen ein Cyklus von vier Bildern aus der dän. Geschichte im hrensaal und einer im Parolesaal zu Christiansborg.