Ferdinand Maria vor, der 31. Mai 1653 wirklich gewählt, doch schon 1654 starb. Auf dem Reichstage 1653—54, dem letzten, welchem ein Kaiser in Person vorsaß, setzte er wichtige Veränderungen in der Justizverwaltung durch. F. starb 2. April 1657, nachdem er kurz zuvor noch ein Bündnis mit Polen gegen Karl X. Gustav von Schweden, der Polen bedrängte, geschlossen hatte. Pers önlich glich F. dem Vater in der behaglichen Art der Umgangsformen, übertraf ihn jedoch an Kenntnissen, Thatkraft und Umsicht in der Verwaltung. No * als Kaiser sein Sohn Leopold I. Vgl. Koch, «Geschichte des Deutschen Reichs unter F. III.v (Bd. 1, Wien 1865).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 681Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei