Gechter (Jean Frangois Theodore), franz. Bildhauer und Erzgießer, geb. 1795 in Paris, wo er durch Bosco Unterricht erhielt, war trefflich im Modellieren und Gießen einzelner Gestalten und Gruppen; vorzüglich gelangen ihm Tierfiguren. Eine sorgfältige Ciselierung gibt seinen Arbeiten künstlerische Feinheit. Sein monumental bedeutendstes Werk ist die Marmorfigur Ludwig Philipps, welche in der Pairskammer zu Paris aufgestellt war. In Bronze fertigte er die Gruppe der Jungfrau von Orléans, mit einem ihrer Feinde kämpfend, zwei römische Fechter, endlich einige Schlachtreliefs am Triumphbogen de l'Ctoile. G. starb in Paris 10. eckonen, Haftzeher (Ascalabotae), heißt eine Familie plattköpfiger, dickbäuchiger, kurzbeiniger Eidechsen südl. Gegenden, die sich besonders dadurch muuge Baude daß ihre Zehen scheiben⸗ oder blattförmige Hauterweiterungen zeigen, welche auf der Unterseite zahlreiche, mit steifen Haarbürsten besetzte Leisten tragen, die durch eigene Muskeln bewegt werden. Mittels dieser Haftleisten klammern sich die G. selbst an Stubendecken an, indem sie luftleere Räume zwischen den Haftleisten hervorbringen. Es sind häßliche, mit körnigen Warzen bedeckte, durchaus nächt iche Tiere, die tags über sich in dunkeln Schlupfwinkeln verbergen, nachts aber ihrer besonders aus Insekten, Spinnen und ähnlichem Ungeziefer bestehenden Nahrung sehr behend und flink, aber geräuschlos nachgehen. Sie spazieren wie Fliegen an allen Wänden herum und werden durch ihre Vertilgung des Ungeziefers sehr nützlich. In den Mittelmeerländern, wo auf dem europ. Küstensaume nur einige wenige Arten vorkommen, gelten die G. mit Unrecht für giftig. Man kennt eine große Anzahl von Gattungen und Arten.