Germanus (lat.), von denselben Eltern stammend, leiblich (von Geschwistern). Conversations-Lexikon. 13. Aufl. VII. . (engl., spr. Dschermänni), Deutschand. 1786 zu Glauchau in Sachfen bezog 1804 die Bergalademie zu Freiberg, hierauf 1807 jurist. Studien solteß die leipziger Universität, wo er sich bald ausießlich den 10 in Haite, me widmete. Er habilitierte sich 1810 in Halle, unternahm 1811 eine wissenschaftliche Reise nach Dalmatien und erhielt bei seiner Rückkehr die Stelle eines Direktors des mineralog. Museums. Im J. 1817 wurde er außerord., 1823 ord. Professor der Mineralogie und 1844 Oberbergrat. Er starb 8. Juli 1853 in Halle. Außer zahlreichen Aufsätzen und Abhandlungen schrieb er: (Lehrbuch der gesamten Mineralogiev (Halle 1837), „Grundriß der Krystallkunde (Halle 1830), Die Versteinerungen der Steinkohlenformation von Wettin und Löbejünd (8 Hefte, Halle 1844—52), aSystematis glossatorum prodromus (Halle u. Lpz. 181⁰0), Coleopterorum species novae aut minus cognitaes (Halle 1824), Fauna insectorum Europaer (24 Hefte, Halle 1812—51). Auch gab er Hatte das Magazin für Entomologies (4 Bde., alle 1813—21), sowie die 4Zeitschrift fr die Entomologies (5 Bde., Lpz. 1839—44).