Hydromechanik unterscheidet man ferner: Hydrodynamik od. die Lehre von den Bewegungsgesetzen und die Hydrostatik oder Lehre von den Gleichgewichtsgesetzen; ebenso Arodynamih und ⸗Statig. Ihre namentlich erforderlich im Wasserbaufach, bei Anlage von Pumpwerken, Wasserkünsten, hydraulische Presse, k. Winde vc., s. Presse, Winde etc. gehört zu den mageren Kalken; er enthält 2 bis 18835d3/0080 5% Kiesel⸗, übrigens Thonerde, Eisenoxyd, Magnesia u. Matiganoxyd. Befeuchtet man ihn im gebrannten Zustand mit Wasser, so zeigt sich eine geringe Volumenzunahme u. Wärmeentwickelung. Er erhärtet im Wasser und an der Luft in wenig Tagen, erlaubt daher keine Aufbewahrung in Gruben u verlangt eine schnelle Verwendung. Nimmt beim Löschen weniger Kohlensäure auf als anderer Kalk; s. übr. Kalk. b) Puzzuolane (s. d.). c) Die verschiedenen natürlichen Cemente (s. d.). d) Bimsstein (s. d.); selten allein gebraucht. e) Traß (s. d.). f) Posiliptuff (s. d.). g) Peperino (s. d.). h) Vulkanischer Sand und Asche. — 2. Der künstliche: a) Man mengt dem ungebrannten Kalk 25,% Thon zu, formt Ziegel daraus, brennt diese mäßig u. löscht sie dann; am besten eignen sich dazu mergelartige Kalksteine u. Kreide. Knetet man den hydraulischen Kalk zu einem Teig ab und thut diesen 3—10 Tage unter Wasser, so ist er nur dann gut, wenn er nach dieser Zeit keine Eindrücke mehr annimmt. b) Künstlicher Cement, s. Cement. c) Beton (s. d.). d) Künstliche Puzzuolane: 1 Th. fetter gebrannter Kalk wird mit 4 Th. Thon und ½¼½ Th. Sand zu Ziegel gestrichen und dann wie a behandelt. e) 80 Th. fetter Kalk, 9 Th. Kieselerde, 5 Th. Thonerde und 2 Th. Eisenoxyd geben einen guten hydraulischen Kalk. f) 1 Th. Puzzuolane, 1½ Th. gelöschter Kalk, 2½ Th. feuchter Sand, mit Wasser zu Mörtel angerührt. g) 3 Th. Kalk, 2 Th. Ziegelmehl, 3 Th. scharfer Sand. h) 21 Th. Kalk, 28 Th. Puzzuolane,7 Th. Hammerschlag, 14 Th. Sand. i) 1 Th. Kalk, ungelöscht, 2 Th. Kalk, trocken gelöscht, 1 Th. Traß, 1 Th. Sand. k) 3 Th. Kalk, 1 Th. Traß, 1 Th. Sand, 1 Th. Torfasche, oder keinen Sand, aber 1 Th. Ziegelmehl u. 1 Th. Eisenfeilspäne. 1) Dr. Higgins Patent-Mörtel: 14 Pfund Kalk fein gesiebt und mit 168 Pfund Wasser angemacht; wenn dieses Wasser vollständig klar ist, so heißt es Cementwasser; es werden nun 56 Pfd. Kalk trocken gelöscht, fein gesiebt, 56 Pfd. grober u. 25 Pfd. feiner Sand wohl vermischt, 15 em. hoch aufgebreitet, mit Cementwasser angefeuchtet und 5 Pfd. von dem trocken gelöschten Kalk nebst 14 Pfd. Knochenmehl, od. noch besser 8 Pfd. Knochenmehl und 8 Pfd. pulverisirter Traß damit vermischt. m) Löscht man gebrannten Kalk mit einer Auflösung von Eisenvitriol, so erhält man einen sehr guten h. M. s. übr. Kalk u. Mörtel sowie d. Art. Baumeisterkitt.