Leo III., 795—816, floh vor seinen röm. Gegnern zu Karl d. Gr., der ihn um den Preis der Kaiserkrönung in Schutz nahm. L. kehrte mit fränk. Hilfe zurück, und nachdem eine Synode in der Peterskirche, statt die gegen ihn erhobenen Anklagen zu untersuchen, erklärte, der tatthalter Petri werde von niemand gerichtet, krönte er Karl (25. Dez. 800) zum röm. Kaiser. L. hat mehrere Briefe hinterlassen. ů 9——
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 1Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei