Leoninische Verse heißen nach einem Dichter des Mittelalters, Namens Leo, oder, wie andere meinen, nach Papst Leo II., solche Hexameter und Pentameter, in denen Mitte und Schluß sich reimen. Die ersten Spuren solcher Reime finden sich schon bei röm. Dichtern, z. B. Quot coelum stellas, tot habet tua Roma puellas (Ovid).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 8Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei