FeedLeopold (Maximilian Julius)
GeschichteBrockhaus 1882

Leopold (Maximilian Julius), Prinz von Braunschweig, jüngster Sohn des Herzogs Karl von Braunschweig und Bruder des Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand, geb. zu Wolfenbüttel 10. Okt. 1752, genoß eine treffliche Erziehung unter Anleitung des nachmaligen Abts Jerusalem, und machte in Straßburg seine akademischen Studien. In Lessings Begleitung bereiste er sodann Italien. Als Reffe Friedrichs d. Gr. wurde er 1776 Chef eines Infanterieregiments zu Frankfurt a. O., wo er nach beendigtem Bayrischen Erbfolgekriege, dem er beiwohnte, seit 1779 seinen bleibenden Aufenthalt nahm und sich durch die werkthätige Teilnahme für alles, was das öffentliche Wohl erheischte, die allgemeinste Verehrung erwarb. Beim Aufgange des Eises ertrank der Prinz 27. April 1785 in den Fluten der Oder noch innerhalb der Dammvorstadt von Frankfurt am rechten Ufer des Stroms. Die ältere Anschauung läßt ihn als Opfer der Menschenliebe fallen, als er bemüht gewesen, in einem Kahne die von Wasserfluten und Eisschollen bedrohten Bewohner der untern Dammvorstadt zu retten, und ein Monument von Stein mit seinem Standbilde eri denmüti e erinnert noch olge, I 5 Histor. hat G. retten war, daf gar niemand In Cge daß an wandlung v aß der Prinz viel Gefahr und zu Regiments de Verwegenheit uitzwei in einer An-Dah durch die Lucke gemacht hahe, auf seines Tod ge zufahren, u er Gewalt sich Praunschwei selmann ((Der Tod t Keßlers wenn 28. März. 4 ii starb aber Kirche er „Juni 16ʃ14 Hoch-⸗ und Deuts war Erzbischof v Wamrr. die Schweden ekaiserl. Truppen, vertri 240 Ochn aus Böh n, vertrieb 1640 9 5 ed. Reite * achsen nochmals die schwe men, schlug in Sachs * ov. 1642 77 3 inbeck ein, wurde aber 2. N gensburg, nahm Ei als Statthalter ähren und Franken, gi 200 Er starb zu Wien 29 R0p. 16 alterschaft 1825 — Erzherzog von Oterreich,geb her 8 ältester Sohn des 1853 geb. 6. Juni Tedma Rainer, trat in die Ar verstorbenen Erßnd 1860 Generalgeni 4W.—— eneralgeniedirektor Wurd im böhm. Feldzuge das 8 Ar Er befehligte 1866 ¹9 ie-Inspektor. E 8 e 1867 zum General der Kav Herte ern St Greifswald, wurde 178² Ratsoib zu Upsala 0 7 Bibliothekar zu Drottningl hen Akademie, ic des Königs Gustav III und 179 1788 Setre-Uchen A III. Ermordung unter der nin hen Regierung wegen Eiopiuicer Sus 25 Gericht gestellt, zog sich L er Grundstze ben und 18 wurde er in den Adelsstand erh verfiel L. in Schwermut, erblindete seit 1822 völlig und starb 9. Nov. 1829. L. hat sich, mit Ausnahme des Epos, fast in allen Dichtungsarten versucht. Er war der Hauptvertreter der franz. Geschmacksrichtung. Seine Trauerspiele „(Odeno (1790) und Virginiap (1799) standen lange in hohem Ansehen. L. übte einen großen Einfluß auf die litterar. Verhältnisse Schwedens, teils als Kritiker, teils auch als Freund und Ratgeber einer juüngern Generation von Dichtern. Er veranstaltete eine Sammlung seiner Schriften (3 Bde., Stockh. 1814—16), welche nach seinem Tode (3 Bde., Stockh. 1831—33) vervollständigt wurde. Eine Biographie L.s von Beskow findet sich in eSvenskka Akademiens Handlingaro (Bd. 35).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 13Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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