Lombardisch-Venetianisches Königreich hieß seit dem Wiener Kongreß (1815) der nordöstl. Teil Italiens, welcher ein österr. Kronland bildete, von dem schon im Züricher Frieden vom 10. Nov. 1859 die eigentliche Lombardei und sechs Distrikte der Provinz Mantua an Sardinien überlassen werden nußten, und dessen Rest, die venet. Provinzen Venedig, Udine, Belluno, Vicenza, Verona Rovigo, Padua, Treviso nebst dem noch bei Österreich gebliebenen Teil der Provinz Mantua, im Wiener Frieden vom 3. Okt. 1866 an Italien kam.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 161Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei