Mühlenbruch (Christian Friedr.), Civilrechts- und Prozeßlehrer, geb. zu Rostock 3. Okt. 1785, studierte seit 1800 in Rostock, Greifswald, Göttingen und Heidelberg, habilitierte sich 1805 in Rostock und wurde daselbst w1808 Ratsherr und 1810 ord. Professor der Rechte. Im J. 1815 ging er in gleicher Eigenschaft nach Greifswald, 1818 nach Königsberg, 1819 nach Halle und 1833 als ord. Professor und Mitglied des Spruchkollegiums mit dem Charakter eines Geh. Justizrats nach Göttingen, wo er 17. Juli 1843 starb. Seine hauptsächlichsten Schriften sind das Lehrbuch der jurist. Encyklopädie und Methodologiev (Rost. 1807), Die Lehre von der Cession der Forderungsrechte nach den Grundsätzen des röm. Rechtso (Greifsw. 1817; 3. Aufl. 1835), Doctrina pandeéctarum scholarum in usumo (3 Bde., Halle 1823—25; 4. Aufl. 1838—40), Entwurf des gemeinrechtlichen Civilprozessesv (Halle w1827; 2. Aufl. 1840), die Fortsetzung von Chr. Fr. von Glücks „Ausführlicher Erläuterung der Pandekteno (Bd. 35 —41, Erlangen 1833 —40), Lehrbuch des Pandektenrechtsy (3 Bde., Halle 1836—37; 3. Aufl. 1839—40), Lehrbuch der Institutionen des röm. Rechtso (Halle 1842).