Sassoferrato, mit seinem wirklichen Namen Giambattista Salvi, ital. Historienmaler, geb. — Sassoferrato 11. Juli 1605, lernte die Elemente er Malerei bei seinem Vater Tarquinio Salvi. Später bildete er sich in Rom und Neapel unter Domenichino, Guido und Albani. Seine Gemälde ichnen sich durch eine milde Schönheit und Sorgalt aus, wobei ihm besonders Rafael zum Muster gedient zu haben scheint, doch verhält sich S.s Manier gegen das Urbild süßlich und geziert. Er malte besonders Madonnen mit dem Kinde letzteres schlafend, indem die Mutter es mit dem Schleier bedeckt oder den Schleier sorglich aufhebt. Seine Köpfe sind sehr lieblich und ausdrucksvoll und in der Drarie des blauen Gewandes zeigt er große Kunstbhet Sis größtes Werk ist ein Altarblatt in er Kirche zu Montefiascone, den Tod des heil. Joseph vorstellend. Seine Bilder sind sehr häufig in den Galerien vertreten. Er starb zu Rom 8. April 1685. Von seiner Mater dolorosa hat Folo einen schönen Stich geliefert.