Schneckenburger (Matthias), prot. Theolog, geb. 17. Jan. 1804 in Thalheim bei Tuttlingen (Württemberg), studierte in Tübingen und Berlin Theologie, wurde 1827 Repetent in Tübingen, 1831 Helfer in Herrenberg und 1834 ord. Professor der Theologie an der Universität zu Bern, wo er 13. Juni 1848 starb. S. hat sich besonders auf dem Gebiet der Symbolik durch seine feinen, scharfsinnigen Untersuchungen einen hervorragenden Namen erworben. Hierher gehören die beiden nach seinem Tode herausgegebenen Werke: Vergleichende Darstellung des luth. und reform. Lehrbegriffso (Bern 1855), «Kleinere prot. Kirchenparteieno (Heidelb. 1863). Ferner schrieb er: cüber den Zweck der Apostelgeschichtes (Bern 1841), (Stopferi christologiacum appendicep (Bern 1846), (Zur kirchlichen Christologier (Pforzheim 1848).