Schultheiß (Albr. Fürchtegott), Kupferstecher, geb. 7. März 1823 in Nürnberg, besuchte daselbst die Kunstschule und das Atelier von P. C. Geisler, kam 1843 nach Leipzig zum Kupferstecher Sichling und zeichnete auf der Akademie unter Direktor Neher, 1847—48 in Berlin bei Witthöft und lebt seit 1850 in München. Zu seinen Stichen gehören: Brautwerber und Aufforderung zum Tanz (nach Defregger), Frühläuten (nach Piloty), Maitag und zum Großvater (nach Böttcher), Abendglocke (nach Schütz), Sonntagsjäger (nach Grützner), Kurrentschüler (nach Lindenschmitt), Maria Theresia (nach Liezenmaier), sieben Stiche in Pechts «Goethe-Galeriev, Stiche nach Tizian (Zinsgroschen), Rembrandt (Saskia, Rembrandt und seine Frau), Netscher (der Briefschreiber), eine Anzahl Porträts etc.