Speckter Otto), Bruder des vorigen, geb. 9. Nov. 1807 zu Hamburg, wandte sich, zuerst nach dem Vorbild seines Bruders, dann auf eigenen Bahnen, der Kunst zu und entwickelte eine glückliche Gabe zur naiven Darstellung des Tierlebens. Außerdem ist er als tüchtiger Zeichner und Radierer auf den Gebieten der Tierfabel, der Arabeske, der Landschaft und des Porträts bekannt. Die von ihm illustrierten und nach ihm benannten, aber von Wilhelm Hey (. d.) verfaßten Fabeln für Kindergzuerst Gotha 1833) haben große Verbreitung gefunden und Ausgaben in fast allen europ. Sprachen erfahren. Ferner sind zu nennen seine Illustrationen zu Luthers geistlichen Liedern, zu Eberhards Hannchen und die Küchleinv, zum (Gestiefelten Katere, sowie sehr ausgezeichnete zu Klaus Groths «Quickborno (1855). Er starb 29. April 1871 in seiner Vaterstadt.