Veldeke (Heinr. von), s. Heinrich von Vel- und eine kath. Pfarrkirche. Die schon im 6. Jahrh. genannte Burg Veldenz, de Grafen, wurde im Dreißigjährigen Kriege von den liebtesten Badeorte und Sommerfrischen in den österr. Alpen; er liegt an einem schönen Gebirgssee, mit einer Wallfahrtskirche auf einer Felseninsel in der Mitte und einem steil aufragenden Felsenschloß an der Nordseite. Der Stationsplatz Lees-V. auf der Linie Laibach-Tarvis der Osterreichischen Staatsbahnen unterhält eine ständige Wagenverbindung zu dem 4½ km entfernten Orte.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 141Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei