FeedWaldkauz
TierreichBrockhaus 1882

Waldkauz (Syrnium aluco, Tafel: Raubvögel U, Fig. 64), eine etwa 46 em lange, 100 em klafternde Eule, mit großem Kopf, weiter Ohröffnung, aber ohne Federohren. Das Gefieder ist, wie es scheint, nach dem Aufenthaltsort sehr verschieden, bald ist dunkelgrau, bald braunrot die Grundfarbe, die auf der Oberseite dunkler ist; Brust und Bauch sind dunkler, die Schultern viel heller gefleckt. Der W. findet sich besonders in Europa von Nordschweden und Lappland an und geht sudlich bis Palästina, fehlt aber sonst in Asien und Afrika. Der außerordentlich nützliche, fast nur von Mäusen lebende Vogel legt Ende März oder Anfang April 2—3 weiße, runde Eier in Baum⸗„Felsen⸗ und Mauerlöcher, oder in verlassene Nester anderer Raubvögel oder Krähen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 401Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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