Kattöwitz, Kreisstadt im Regierungsbezirk Oppeln der preuß. Provinz Schlesien, Station der Linien Kosel-Auschwitz und Nendza-K. der Preußischen Staatsbahnen und durch zahlreiche Bahnen mit den benachbarten Berg-und Hüttenwerken verbunden, ist Sitz eines Landratsamts, eines Amtsgerichts, eines Eisenbahnbetriebsamts, eines Bergrevierbeamten und verschiedener Berg⸗ und Hüttenwerksdirektionen, hat drei Kirchen (darunter eine altkatholische), eine Synagoge, ein Gymnasium und eine Töchterschule und zählt (1880) 12623, mit dem Schloßbezirk w12883 meist kath. E., die Eisengießereien, Eisenwalzwerke, Zinkhütten, Maschinenmißt, sind unter C aufzusuchen. fabriken, mechan. Werkstätten, anopteneunben be u. s. w. unterhalten und Steinkohlengruben bebauen. K., früher ein unbedeutender Ort, ist seit 1867 Stadt und jetzt der Hauptsitz des oberschles. Steinkohlenhandels. 96 416 E. Der Kreis Kattowitz zählt auf 187 qkm (1880)