Knallmannit oder Nitromannit, auf gleiche Weise aus Mannit darzustellen wie der Knallzucker (s. d.); er krystallisiert in weißen seideglänzenden Nadeln, die bei 120 unter Detonation abbrennen und auch durch Stoßen heftig expodieren. Man hat den K. in geigneter Mischung zum Füllen der Zündhütchen anzuwenden versucht.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 361Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei