Krogh (Christian), norweg. Rechtsgelehrter, geb. 1777, studierte zu Kopenhagen und wurde 1800 an der dortigen Universität Docent, 1803 Professor der Rechte. Im folgenden Jahre wurde er zum Assessor bei dem Obergericht zu Drontheim, 1814 zum Staatsrat ernannt, doch entsagte er 1818 dieser Stellung, um ein neues Strafgesetzbuch auszuarbeiten. Als Mitglied des Stortzings machte er sich um die Entwickelung des konstitutionellen Lebens Norwegens verdient, besonders als Verfasser der vom Storthing 1824 eingereichten Denkschrift Über die wichtigen, damals in Frage gestellten Verfassungsänderungen. Er starb 10. Nov. 1828; ein Denkmal ist ihm in Kristiania errichtet.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 628Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei