Gelée von Kälberfüssen, Putzet 8. auch mehr Kälberfüsse, nachdem ihr viel machen wollet, gantz sauber, blanchiret sie im siedenden Wasser, daß solche schön weiß werden, und das rothe heraus gehet, hernach setzet selbige in reinen Brunnenwasser zum Feuer, und lasset sie fein weich kochen. Nach diesem machet eben eine Probe wie bey voriger Gelee mit den Hirschhorn beschrieben worden, denn diese gantze Gelee muß nach derselben in allen Stücken tractiret werden.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 645Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0