Addisonsche Krankheit oder Bronzekrankheit Hend bronzed-skin) nennt man eine durch auffallend dunkle Hautfärbung und durch eine langsam eintretende, zuweilen sehr bedeutende Schwäche charakterisierte Erkrankung, bei welcher sich anatomisch konstant eine eigentümliche Entartung der Nebennieren (s. d.) findet. Sie wurde 1855 von dem Engländer Addison zuerst beschrieben und trägt seitdem seinen Namen. Die Dauer der Addisonschen Krankheit erstreckt n immer auf mehrere Monate, unter Umständen selbst auf Jahre. Den Anfang machen in der Regel Verdauungsstörungen, häufig mit Erbrechen und Diarrhöe, so- wie mit Schmerzen in der Magengegend und im Rücken verbunden. Dazu gesellt sich bald eine roße Mattigkeit, in einzelnen Fällen eine tiefe geitige Denn Allmählich wird in der Haut, am tärksten un Dan den an den unbedeckten Stellen, im Gesicht und an den Händen eine anfänglich erdfahle Färbung bemerkbar, welche in den höchsten Graden dunkelgraubraun bis zum tief dunkel Bronzefarbenen, fast mulattenfarbig wird. In manchen Fällen wird auch die Schleimhaut des Mundes dunkel gefleckt; dagegen bleiben die Nägel und die Bindehaut des Auges im ganzen Verlaufe blendendweiß. Die Kranken sterben häufig unerwartet und schnell; bisweilen treten zuletzt epileptische Krämpfe auf. Vgl. Addison, «On the constitutional and local effects of disease of the suprarenal capsuleso (Lond. 1855); Averbeck, Die Addisonsche Krankheit v (Erlangen 1869). „Addition (lat.) oder Summation, eine der vier Grundoperationen der Arithmetik, der sog. vier Spezies, ist das Vereinigen zweier oder mehrerer geebener 4 zu einer einzigen, welche dann den nbegriff sämtlicher in Wlen enthaltenen Teile bildet. Die gegebenen Zahlen heißen Addenden oder Summanden, die gesuchte Zahl heißt Summe. Soll die A. ausgeführt werden, so müssen die Addenden gleichartig sein, d. h. es muß ihnen eine und dieselbe Einheit zum Grunde liegen. Vor der A. wird die Summe dadurch angedeutet, daß man die Addenden durch das Pluszeichen (+) verbindet.