FeedAutotypographie (grch.)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Autotypographie (grch.), ein Verfahren zur Übertragung von Autographien auf Zink und Hochätzen derselben 50 Buchdruck auf dem gewöhnlichen Wege der Zinkographie. Die Übertragung selbst erfolgt durch geschtte Umdruck des mit autographischer Tinte geschriebenen Originals. seille 20. Juni 1813, trat zuerst 1832 als 19jähriger Jüngling mit einer Ode an Lamartine (4Le déart pour l'Oriento) als Dichter auf. Später gab A. zwei Bändchen Gedichte heraus: La mers (1835 und Ludibria ventiso (1838), in denen er sich no als Nachahmer klassischer Vorbilder zeigt. Es folgte die Prosaschrift L'Italie et la Semaine Sainte à Rome „ (Marseille 1841) und ein Soldatenepos Milianahe (Marseille 1842), welches 51 dem Boden von Algier spielt. Im März 1848 ließ er auf dem pariser Odeontheater eine Tragödie: La fille d'Eschylen, aufführen, die beim Publikum nicht durchdrang, aber in der Akademie Anerkennung fand und den großen Ate. Man has Preis mit Augiers Gabrielles teilte. Man hat von A. noch neser Gedichtsammlungen, als: Les Poëmes de la mero (1852), (Laboureurs et soldatso (1854), Va vie rurales (1856), Epitres rustiques (1861), „Le Poëme des beaux jours (1862) u. s. w. A.s Gedichte zeichnen sich durch warme Empfindung, reinen Stil und lebendiges Naturgefühl aus; 1869 wurde er in die Französische Akademie aufgenommen. Er starb 6. März 1877 in Marseille. Eine Ausgabe seiner sämtlichen Werke erschien in acht Bänden (1874—78); der letzte Band enthält die Bruchstücke einer Selbstbiographie.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 280Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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