Bronzieren bezweckt, verschiedene Kunstgegenstände, die aus Holz Meanbes in Gips gegossen, aus irgend welchem Metall an gertiot sein können, der wirklichen Bronze ähnlich zu machen, indem sie mit einem orriehenwe grünen oder braunschwarzen einerm Slaart. ehen werden. Holz oder Gips wird mit einem Olfarbenanstrich von der Farbe der Bronze grundiert, darauf mit einem Firnis überzogen und ehe dieser ganz getrocknet ist, mit Bronzefarben bestäubt. Braune Bronzierung auf Kupfer und Messing erhält man, indem man den Gegenstand mit einer Den e von 1 Teil krystallisiertem Grünspan und 1 Teil Salmiak in 250 Teilen Wasser bestreicht und so lange über schwaches Kohlenfeuer feibe bis die grüne Farbe kupferfarbig anläuft; daselbe wird dann mit einer doppelt verdünnten Lö⸗ —* noch 10 — 12mal wiederholt. Zum B. von edaillen mischt man in der pariser Münze 32 Teile Grünspan und 30 Teile Salmiak mit Essig zum Teig, kocht diese Masse mit Wasser in einem kupfernen Kessel 20 Minuten lang, gießt die klare Lösung auf die Medaillen, welche in einem Kessel auf hölzernen Unterlagen so geordnet sind, daß sie sich weder untereinander, +* die Seitenwandungen berühren, und erhält eine Viertelstunde lang im Sieden. Eine schwarze Farbe auf Messing entsteht, wenn die gut ereinigten Gegenstände in eine freie Säure ent-Halte verdünnte Lösung von salpetersaurem upfer getaucht und so über schwachem Kohlenfeuer erhitzt werden; dasselbe wird mehrfach wiederholt, Parnabi mit OÖlläppchen abgerieben. Künstliche atinabildung wird hervorgerufen, indem die frischgegossenen Bronzen wiederholt mit einer Lilen Koch. 1 Teil Salmiak, 2 Teilen Weinstein, 6 Teilen Kochsalz in 12 Teilen heißem Wasser und 8 Teilen einer Losung von salpetersaurem Kupfer von 1½1 spez. Gew. überstrichen werden. Zinkguß läßt sich auf alvanischem Wege bronzieren in einer gemischten ösung von 1 Teil Kupfervitriol, 8 Teilen Zinkvitriol, 18 Teilen Cyankalium mit 250 Teilen Wasser; als Anode dient am besten Bronze. ö‚